Blog Top Liste - by TopBlogs.de

Der PräputialkatarrhViele Besitzer unkastrierter Rüden kennen es: ständiges Tropfen der gelblichen Flüssigkeit aus dem Geschlecht des Rüden.. Das ist nicht nur für Hundebesitzer unangenehm die ständig hinter dem Hund her sind, damit nicht die gesamte Einrichtung beschmiert wird, sondern auch der Hund selbst, der durch die ständige Sekretion immer stärker zum Belecken angeregt wird. Der Präputialkatarrh – ein Teufelskreis!

 

Der Präputialkatarrh – die vermehrte Sekretbildung des inneren Vorhautblatts ohne Anzeichen einer Entzündung. Das gelbliche Sekret tropft meist leicht aus der Vorhaut, welche daraufhin vom Hund weiter beleckt wird. Diese gesteigerte „Vorhautpflege“ durch den Hund verhindert eine Besserung. Eine Antibiotika-Gabe bleibt ohne Wirkung.

 

Woher kommt ein Präputialkatarrh? 

Die genaue Ursache ist bisher ungeklärt. Klar ist, dass der Präputialkatarrh bei einem Großteil der unkastrierten Rüden auftritt und mit der Kastration oft verschwindet. Es wird vermutet, dass das Zusammenspiel aus starker Hormonproduktion und häufigem Belecken die Sekretproduktion anregt und der Teufelskreis mit der Reinigung der Vorhaut durch die Hundezunge beginnt.

 

Wie behandelt man einen Präputialkatarrh? 

Im ersten Schritt sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, um einen Fremdkörper der Vorhaut auszuschließen. Dann sollte mit entsprechenden Präparaten die Vorhautpflege durchgeführt werden. Regelmäßiges Spülen hilft die Sekretion einzudämmen. Die Vorhautpflege mit einer möglichst pflanzlichen Lösung, sollte anfangs täglich durchgeführt werden. Mit Besserung der Symptome können die Abstände der Spülungen ausgedehnt werden, jedoch sollten die Abstände bei „gefährdeten Hunden“ 1 – 2 Wochen nicht überschreiten.

 

Vorhautpflege SpülungEinem Präputialkatarrh vorbeugen

Besitzer unkastrierter Rüden sollten ihren Hund schon als Welpen an die regelmäßige Vorhautpflege gewöhnen. 1x wöchentlich sollte die Vorhaut des Rüden mit einer Einwegspritze und einer geeigneten Lösung (z.B. Vorhautpflege-Spülung mit praktischem Dosierer) gespült werden und häufiges Lecken – gerade in der Pubertät – verhindert werden.

Share →

One Response to Der Präputialkatarrh ODER die richtige Vorhautpflege des unkastrierten Rüden

  1. Thomas Kesseler sagt:

    Ist es auch sinnvoll, die Vorhautspülung prophylaktisch auch bei kastrierten Rüden anzuwenden?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *