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KERN VeterinärwaageDas erste Diagnostium in der Tierarztpraxis sollte die Veterinärwaage sein, denn das Gewicht eines Tieres und seine Veränderung können eine ehrliche Aussage über mögliche Erkrankungen oder den Verlauf einer Therapie geben. 

 

Gewichtsab- / zunahme 

Je nach Tier, z.B. bei langhaarigen Hunden, ist eine Gewichtsabnahme mit dem Auge nicht sofort erkennbar. Bei der Untersuchung in der Tierarztpraxis sollte das Wiegen des Tieres auf der Veterinärwaage bereits Routine sein – denn so werden 3-4 kg Gewichtsverlust sofort bemerkt. Wenige Kilo, die beim großen Hund optisch noch nicht „ins Gewicht fallen“, gesundheitlich jedoch bereits eine eigene Sprache sprechen können. Die Zunahme weniger Kilo fällt gerade dem Tierbesitzer nicht auf, da er sein Tier täglich sieht. Adipositas wird vom Tierbesitzer noch nicht als Krankheit wahrgenommen – allerdings IST Adipositas eine Erkrankung – leider oft sogar mit schwerwiegenden Folgen für das Tier! Um dem Tierbesitzer eine Gewichtszunahme deutlich zu machen, sind meist deutliche Zahlen notwendig.

„Ihr Tier hatte am 01.03. noch 12 kg, wiegt aber heute am 03.05. bereits 14 kg!“ Diesen Worten kann der Tierbesitzer glauben, während seine eigene Wahrnehmung ihn oft täuscht. Verantwortungsbewusste Tierärzte haben es sich deshalb zur Gewohnheit gemacht, jedes Tier bei jedem Besuch zu wiegen und das Gewicht festzuhalten. Die Kleintierwaage im Behandlungszimmer und die Plattformwaage im Wartezimmer erinnern auch die Tierbesitzer regelmäßig an die Notwendigkeit der Feststellung und Archivierung des Gewichts.

 

Archivierung des Gewichtes

Das regelmäßige Wiegen auf der Veterinärwaage bringt Tierbesitzer und Tierarzt viele Vorteile:

  • Unregelmäßigkeiten des Gewichts eventuell durch Krankheiten werden sofort erkannt.
  • Anhand der Notizen des Tierarztes kann der Tierbesitzer die Veränderung des Gewichtes objektiv wahrnehmen.
  • Das Besteigen der Waage wird zum Routinevorgang, der unsichere Hunde in der Tierarztpraxis beruhigen kann.
Welche Waage? 
Für große Tiere, z.B. Hunde eignet sich die Veterinärwaage in flacher Form. Je nach Belieben aus Holz oder Stahl, meist aber nur wenige Zentimeter hoch, sollte die Veterinärwaage mit einer rutschfesten Oberfläche versehen sein. So wird ein Ausrutschen verhindert und die Tiere entwickeln keine Angst vor der Waage.
Kleintiere wie Katzen werden in einer Kleintierwaage – in der Humanmedizin Babywaage genannt – gewogen. Die Waagschale eignet sich bestens, um kleine Tiere zu wiegen. Damit der Untergrund rutschsicherer ist, wird meist Zellstoff untergelegt. Tiere, die auf glatter Oberfläche rutschen geraten leicht in Panik – an korrektes Wiegen kann dann nicht mehr gedacht werden.
Sehr kleine Nager, wie Mäuse, werden in Küchenwaagen mit hohem Rand gewogen, die eine Flucht des Tieres verhindern.
Die Feststellung des Körpergewichts sollte die erste Maßnahme bei Routineuntersuchungen in der Tierarztpraxis sein. Um sie bei jedem Tier problemlos durchführen zu können, sollten in der Tierarztpraxis Tierwaagen mit unterschiedlichen Wiegebereichen vorhanden sein. Durchstöbern Sie das Angebot von Praxisdienst-VET zu Veterinärwaagen und finden Sie die für Ihre Praxis geeigneten Geräte!
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One Response to Veterinärwaage – wichtiges Diagnostikum in der Tierarztpraxis

  1. Patrick sagt:

    Also bei unserem Tierarzt ist das auch jedesmal so, dass unsere beiden Hunde gewogen werden und das Gewicht notiert wird. Er besitzt auch verschiedene Tierwaagen, eine große für unseren Schäferhund und eine kleine für unseren Mops. Mir selber war die Wichtigkeit dieses Vorganges erst gar nicht richtig bewusst, aber jetzt halte ich ihn auch für notwendig.
    Gruß Partik

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