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Katzenasthma: felines AsthmaWie der Mensch kann auch die Katze an einer allergischen Erkrankung der Atemwege leiden. Internetquellen zufolge leben schätzungsweise 1% Katzen in deutschen Haushalten, die dauerhaft husten und keuchen – sie leiden an felinem Asthma.

Felines Asthma ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar, aber mittlerweile relativ gut behandelbar ist. Mehr über das feline Asthma und seine Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie in diesem Blog!

 

Auslöser von felinem Asthma

Wenn die Bronchien allergisch reagieren, sind oft Gifte, wie Zigarettenrauch, scharfe Reinigungs- oder Desinfektionsmittel, Haarspray oder Abgase schuld. Diese Stoffe setzen sich in die Atemwege und lösen dort Reizungen aus.

Prädestiniert für das feline Asthma scheinen Siamesen zu sein und Katzen zwischen 2 und 8 Jahren. Die Erkrankung ist also keineswegs eine Alterskrankheit! Leider ist die genaue Herkunft nicht erforscht – es wird jedoch angenommen, dass eine Verbindung zwischen frühem Katzenschnupfen und späterem Asthma, bzw. eine Rassen-Prädisposition besteht.

 

Wie zeigt sich das Katzenasthma?

Katzen, die an dieser allergischen Überreaktion der Atemwege leiden, husten und zeigen in schwereren Fällen zudem Atemnot. Diese Symptome sind dem Umstand geschuldet, dass die Atemwege sich aufgrund der allergischen Reaktion zusammenziehen und die Sauerstoffaufnahme somit reduziert wird. Betroffene Katzen versuchen durch Husten und schnelleres Atmen zu ausreichend Sauerstoff zu kommen. Es treten gelegentlich pfeifende Atemgeräusche auf.

Nicht zu verwechseln ist das Husten jedoch mit dem erfolglosen Versuch, einen Haarballen herauszuwürden. In diesem Fall macht die Katze Würgegeräusche, hustet jedoch nicht.

 

Felines AsthmaTherapie des felinen Asthmas

Üblicherweise wird das Asthma medikamentös behandelt. Tierärzte setzen entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente in Tabletten- und Spritzenform ein, die den Tieren schnelle Linderung verschaffen und das Asthma bei regelmäßiger Behandlung dauerhaft reduzieren.

Die Gabe von Medikamenten wie z.B. Cortison, das Entzündungen hemmt und dadurch Schleimhäute abschwellen lässt, zieht jedoch leider auch Nebenwirkungen nach sich. Um diese so gering wie möglich zu halten, geht man mittlerweile weg von der oralen oder subcutanen Medikamenteneingabe, zu der Aerosoltherapie bei Katzen. Die winzigen Medikamentenpartikel, die von der Katze bei der Aerosoltherapie eingeatmet werden, gelangen direkt dorthin, wo sie benötigt werden: in die Atemwege. Auf diese Weise können sie niedriger dosiert werden, als die Medikamente, die erst durch den gesamten Körper gelangen müssen, um in den Bronchien wirken zu können.

Bis dato ist die Aerosoltherapie bei Katzen noch recht unbekannt. Dies liegt daran, dass aus der Humanmedizin bekannte Dosieraerosole für Tiere alleine nicht verwendbar sind. Sie entladen ihr Medikament durch Knopfdruck mit ca. 100 km/h – für Tiere ist es nicht möglich, diesen Sprühstoß einzuatmen. Trudell Medical hat daher eine Hilfe entwickelt: die Aerosolvorschaltkammer.

 

Felines Asthma mit dem AeroKat behandelnWas ist eine Aerosolvorschaltkammer?

Eine Aerosolvorschaltkammer ist ein Gerät, das Tieren bei der Inhalation von Aerosolen hilft – z.B. zur Therapie von felinem Asthma. AeroKat, wie Trudell das Gerät für Katzen genannt hat, kann mit den üblichen Dosieraerosolen aus der Humanmedizin verwendet werden. Das Spray wird hinter eine Kammer gesteckt, in die das Aerosol einströmt, nachdem der Knopf des Inhalers gedrückt wurde. Über die der Kammer angeschlossene Atemmaske kann die Katze das Medikament einfach einatmen. Der Flow-Vu-Indikator, ein grünes Fähnchen, das sich bei jedem Atemzug des Tieres bewegt, zeigt dem Therapeut die Atemzüge des Tieres an, so dass das Aerosol optimal und individuell eingesetzt werden kann.

Die trainierte Katze, die bei der Behandlung keinen Stress mehr empfindet, atmet auch mit der Maske ganz normal ein – das Inhalat gelangt so bis tief in die Bronchien und kann optimal und nebenwirkungsarm wirken.

 

Tipp an Ihre Patientenbesitzer: Trainieren Sie mit Ihrem Tier die Anwendung des AeroKat mithilfe von Konditionierung. Ihre Katze hat Hunger? Futter/Leckereien gibt es ab sofort nur noch in Kontakt mit dem AeroKat. Lassen Sie ihn erst am Futterplatz liegen, zeigen Sie Ihn der Katze und setzen Sie ihr in einem ruhigen Moment irgendwann die Maske alleine kurz auf die Nase. Diese Tätigkeiten sollten jeweils sofort mit etwas tollem (Leckerchen, Spiel, Schmuseeinheiten) belohnt werden. Steigern Sie das Training nach und nach, bis Ihre Katze den AeroKat mit etwas Schönem assoziiert. Je entspannter die Katze, desto einfacher und erfolgversprechender die Therapie!

 

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